Montag - 5. März 2018
Deutsches Förderprogramm für Augenheilkunde 2018

Gefördertes Projekt zeigt neuen Forschungsansatz für Patienten mit trockener altersabhängiger Makuladegeneration

Ophthalmologe der Universitäts-Augenklinik Bonn erhält die diesjährige Fördersumme in Höhe von 50.000 Euro / Expertenkommission schätzt besonders den translationalen Ansatz des Forschungsprojekts / Die Ausschreibung für die Förderperiode 2019 hat begonnen und läuft bis zum 30. Juni 2018
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v.l.n.r.: Dr. Zoran Hasanbasic, Leverkusen, Facharzt für Augenheilkunde und Leiter Medizinische Fachabteilung Neurologie, Immunologie und Ophthalmologie Bayer Vital GmbH; Prof. Tim U. Krohne, Bonn, Empfänger Förderprogramm 2018; Prof. Richard Funk, Dresden, Vorsitzender der Expertenkommission; Prof. Thomas Langmann, Köln, Vorsitzender der Expertenkommission.

Leverkusen/Berlin, 5. März 2018 – Bayer hat bereits zum dritten Mal im Rahmen des Deutschen Förderprogramms für Augenheilkunde ein Forschungsprojekt ausgezeichnet. „Ziel des Förderprogramms ist es, Forschung und Fortschritt in der Ophthalmologie voranzubringen, um die Behandlungsmöglichkeiten der Patienten langfristig zu verbessern“, so Dr. med. Zoran Hasanbasic, Leiter Medizinische Fachabteilung Neurologie, Immunologie und Ophthalmologie bei Bayer. Die diesjährige Forschungsunterstützung ging an Herrn Prof. Dr. med. Tim U. Krohne der Universitäts-Augenklinik Bonn.

„Die Förderung ist eine Auszeichnung für meine gesamte Arbeitsgruppe. Wir hoffen, dass wir mit unseren Forschungsergebnissen dazu beitragen können, dass wir Patienten mit trockener altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) zukünftig erstmals Behandlungsoptionen anbieten können“, sagte Prof. Krohne, als er die Urkunde für sein klinisches Forschungsprojekt „Intraocular inflammatory cytokine profiling in intermediate and atrophic AMD using protein multiplex technology“ entgegen nahm.

Forschungsprojekt mit Potenzial zum Einsatz in der Klinik

Aus allen eingesendeten Projektanträgen hat sich die unabhängige Expertenkommission – unter Vorsitz von Herrn Prof. Dr. med. Richard Funk und Herrn Prof. Dr. Thomas Langmann – für den Antrag von Prof. Krohne entschieden, insbesondere weil es sich hier um ein Forschungsvorhaben mit großer Hoffnung auf eine Translation in die Klinik handelt, wie Prof. Funk in seiner Rede bei der Urkundenübergabe auf dem Forum Oculus 2018 betonte.

Die AMD stellt die häufigste Erblindungsursache in Deutschland und allen Industrieländern dar. Ziel des Projekts von Prof. Krohne ist es, die inflammatorischen Prozesse, die zur Entstehung der Erkrankung führen können, insbesondere die intraokuläre Aktivierung des Inflammasoms, besser zu verstehen. Mit diesem Verständnis könnten zukünftig in klinischen Studien gezielt Substanzen getestet werden, die in der Lage sind, die proinflammatorischen Mechanismen zu modulieren.

„Interdisziplinäre Forschungskooperationen – auch zwischen Hochschulmedizin und Industrie – sind für zukunftsträchtige Entwicklungen besonders wichtig“, so Prof. Dr. med. Frank G. Holz, Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn. „Wir sind sehr froh, mit Bayer in Deutschland einen international agierenden Partner zu haben, der translationale und klinische Forscher darin unterstützt, aussichtsreiche Projekte voranzubringen.“

Bewerbungsphase für die Förderperiode 2019 hat begonnen

Auch für das nächste Jahr ist wieder ein Förderbetrag von 50.000 € ausgeschrieben. „Das deutsche Förderprogramm für Augenheilkunde richtet sich an in Deutschland tätige Kliniker oder Grundlagenforscher, die innovative Forschungsprojekte mit Schwerpunkt retinaler Erkrankungen verfolgen und über eine ausgewiesene ophthalmologische Expertise verfügen oder diese ausbauen wollen“, erklärt Dr. Hasanbasic. „Wir sind sehr gespannt, welche herausragenden Anträge uns für die nächste Förderperiode erreichen.“

Die Bewerbung erfolgt zunächst bis zum 30. Juni 2018 im Rahmen eines Letter of Intent (LOI). Die unabhängige Expertenkommission begutachtet diese initialen Anträge und entscheidet, welche besonders qualifizierten Projekte im nächsten Schritt anhand eines Full Proposals in die finale Auswahl aufgenommen werden.

Details zur Bewerbung und alle notwendigen Formulare sind zum Download unter www.foerderprogramm-augenheilkunde.de verfügbar.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Geschäftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de


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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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